Nachlese zum Bogenbauseminar
Heute morgen bin ich mit Muskelkater aufgestanden. Aber ich freue mich immer noch über meinen selbst gewerkelten Bogen.
Gestern habe ich noch einen Gästebuch - Eintrag geschrieben, den Ihr auch nachfolgend auf meinem Blog nachlesen könnt', wenn Ihr dies möchtet.
Martin "Daffy" Tautz
aus Künzell - Dicker Turm
schrieb am 8. Oktober 2017 um 19:52:
Sei gegrüßt,
es war ein schönes, lehrreiches Wochenende für mich, was ich in schöner Erinnerung behalten werde.
Am Ende konnte ich nicht nur meinen ersten selbstgebauten Pfeil, sondern
auch einen schönen Nordmannbogen mit nach Hause nehmen. Ich hätte das
im Vorfeld nicht gedacht ! Schade ist, dass wir zuhause keine eigene
"Bogenbahn" haben.
Ein "Wikinger" soll ja nur nach Hause an den heimischen Herd zurück
kommen, wenn er Ruhm und Ehre mitbringt. Wenn man bedenkt, dass ich kein
Handwerker bin, ist mir das Erstlingswerk - dank Eurer fachkundigen
Anleitung und Hilfe - gelungen.
Auch das Ambiente, sprich die Burg Ronneburg, ist toll. Durch Aldis Aude
Thorvalddottir, die im bürgerlichen Leben "Nicky" heißt und früher
einmal Führungen dort gemacht hat, kannte ich diese fantastische Burg ja
schon. Eine besondere Atmosphäre schafft diese Burg in jedem Fall.
Das Tüpfelchen auf dem i wäre natürlich, wenn man auf der Wiese vor der
Burg ein kleines Feldlager hätte aufschlagen dürfen; mit der Möglichkeit
zu übernachten. Auf diese Weise hätte man vielleicht noch ein wenig
Living-History-Luft schnubbern können. Bedenkt man jedoch die
Wetterlage, war man in der Pension Ronneburg gemütlicher untergebracht.
Für den Tipp mit der Pension sei Nico auch noch einmal gedankt !
Bei dem Burg Restaurant möchte ich mich auch bedanken. Das Mittagessen
war toll und die Bedienung flott und jederzeit freundlich.
Ich kann das Seminar jedem wärmstens empfehlen. Vielleicht belege ich
noch ein weiteres, denn Aldís wünscht sich wieder einen Finnenbogen. Den
gebrochenen hast Du ja gesehen.
Hallþórr Avaldison
(Martin Tautz)